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Regeln einer guten Navigation

Eine gelungene Navigation zeichnet sich durch das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen aus und beantwortet dem Nutzer relevante Fragen

Definition – Website-Navigation

Die Website-Navigation, kurz Navigation genannt, ermöglicht es dem Nutzer sich zwischen verschiedenen Inhalten der Website zu bewegen. Die Navigation nimmt hierbei auch die Funktion eines Wegweisers ein und hilft dem Nutzer zu erkennen, welche Inhalte ihm zu Verfügung stehen, wohin er gehen kann, wo er sich gerade befindet, und wie er zurückkommt.

Ein entscheidender Punkt für eine gute Usability ist das einfache Finden von Informati-onen (Findability), welche in erster Linie durch eine gut organisierte Informationsarchitektur erfolgt. Auf Basis der Informationsarchitektur wird die Navigationsstruktur der Website festgelegt. Eine gut gestaltete Navigation spielt eine tragende Rolle bei dem Erreichen einer zufriedenstellenden User Experience.

 

Regeln für eine gelungene Navigation

Eine gelungene Navigation zeichnet sich durch das schnelle Auffinden der gewünschten Informationen aus und beantwortet dem Nutzer folgende Fragen:

• Wo bin ich?
• Wohin kann ich gehen?
• Wie komme ich dort hin?
• Wie komme ich dorthin zurück, wo ich herkam?

Konventionen einer Navigation

Über die Jahre haben sich Konventionen gebildet, die helfen eine für den Nutzer ziel-führende Navigation zu entwickeln. Die Konventionen lassen sich zu folgenden sechs Punkten zusammenfassen:

1. Wortbild

Es ist auf ein harmonisches Wortbild zu achten. Navigationspunkte mit mehre-ren Begriffen werden intuitiv höher gewichtet als Begriffe, die nur aus einem Wort bestehen. Die Mischung von Navigationspunkten mit einem und mit meh-reren Begriffen gilt es daher zu vermeiden und hilft zudem den Leserhythmus nicht zu stören.

2. Verständlichkeit

Kunst-Begriffe und Wordspiele sind nicht zu verwenden. Abkürzungen gilt es zu vermeiden und wenn nötig nur auf allgemein gängige zurückzugreifen.

3. Konsistenz

Begriffe in der Navigation sind konsistent zu verwenden. Einmal vergebene Be-griffe müssen auf der gesamten Seite gleichbleiben und dürfen nicht durch an-dere ersetzt werden. Wird zum Beispiel die Haupteinstiegsseite als „Startseite“ definiert, darf diese auf einer Unterseite nicht plötzlich „Home“ heißen.

4. Übersichtlichkeit

Eine Navigation ist klar, deutlich und übersichtlich zu gestalten. Die Funktionali-tät einer Navigation steht über dem Design. Aufwändige „Design-Spielereien“, die den Nutzer irritieren oder ablenken, gilt es zu vermeiden. Die oberste Ebene der Navigation folgt der Regel 7 +/- 2 und darf somit nicht mehr als 9 Menü-punkte aufweisen. Bei einer umfangreichen Navigationsstruktur mit vielen Un-terebenen sollte ein Mega-Menü / Mega-Dropdown dem Dropdown-Menü (2.6.2.1) vorgezogen werden. Eine weitere Unterebene macht nur dann Sinn, wenn es mindestens zwei auf gleicher Ebene gibt.

5. Bekanntheit

Es gilt nach Möglichkeit Begriffe zu verwenden, die der Nutzer durch den Be-such zahlreicher anderer Websites bereits kennt. So erwartet der Nutzer heute die Verwendung allgemein geläufiger Begriffe, wie zum Beispiel „Startseite“ oder „Home“ für die Haupteintrittsseite.

6. Anpassungsfähigkeit

Es gibt eine Vielzahl von unterschiedlichen Bildschirmgrößen. Damit die Navi-gation auf allen Bildschirmen gleich gut zu bediene ist, muss sich die Navigati-on an die Bildschirmgröße automatisch anpassen. Das automatische Anpassen an Bildschirmgrößen bezeichnet man als „responsiv“.

 

Bewusster Bruch der Konventionen

Teile der Konventionen können, wenn nötig, bewusst gebrochen werden. Die Notwendigkeit sollte aber gründlich hinterfragt und begründet sein. Denn das Abweichen von solch etablierten Konventionen kann zur Irritation des Nutzers führen. Dies resultiert in einer schlechten Auffindbarkeit von Inhalten, durch die eine negative User Experience entsteht.

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