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Usability

User Experience lässt sich aus dem englischen als Benutzererfahrung, Anwenderer-fahrung, Anwendererlebnis, Nutzererlebnis und Nutzereindruck übersetzen.

Die Definition von Usability

Usability lässt sich aus dem englischen als Benutzerfreundlichkeit, Nutzbarkeit, Brauchbarkeit, Bedienbarkeit übersetzten.

Die Usability ist ein Teilbereich der User Experience und bezieht sich darauf, wie einfach eine Anwendung zu bedienen ist. Dies wird zum Beispiel daran gemessen, wie schnell jemand sein gewünschtes Ziel (Seite) auf einer Website erreicht.

Das Ziel von Usability ist es, eine Anwendung so einfach wie nur möglich in ihrer Benutzung zu gestalten.

 

Heuristiken

Usability gliedert sich für das Design von Benutzeroberflächen in zehn Heuristiken. Sie werden als Heuristiken bezeichnet, da es sich um grobe Regeln / Faustregeln und nicht um feste Richtlinien handelt. Die Heuristiken beziehen sich dabei auf alle Arten von Benutzeroberflächen. Dies bedeutet, die Heuristiken müssen nach Einzelfall interpretiert und auf die entsprechende Benutzeroberfläche (Interface), in diesem Fall an das einer Website, angepasst werden.
Im Folgenden die zehn Heuristiken mit Beispielen, wie diese in Bezug auf die Umsetzung eines Website-Interface interpretiert werden könnten:

1. Sichtbarkeit des Systemstatus

Was macht das System gerade? Das System sollte zu jeder Zeit klarstellen, was es gerade tut. Jede Aktion sollte sofort eine Gegenreaktion zeigen. Bei-spiele hierzu wären: während längerer Ladezeiten einen Ladebalken einzublenden oder beim Überfahren einer Schaltfläche die Farbe zu wechseln.

2. Übereinstimmung von System und realer Welt

Das System sollte die Sprache des Nutzers sprechen und nur Begriffe verwenden, die der Nutzer versteht. So sollten zum Beispiel Fremdwörter oder Abkürzungen, die nicht geläufig sind, vermieden werden.

3. Kontrolle durch den Nutzer

Der Nutzer sollte das System jederzeit steuern können. Dies kann zum Beispiel durch eine Rückgängig-Funktion oder die Möglichkeit zum Abbruch umgesetzt werden.

4. Konsistenz und Standards

Elemente der Nutzeroberfläche und die Benennungen sollten nur unterschiedlich sein, wenn sie auch unterschiedliches bewirken. Wird zum Beispiel die Schaltfläche für Rechtliche Informationen „Impressum“ benannt, sollte diese auf Unterseiten nicht plötzlich „Rechtliches“ heißen.

5. Fehlervermeidung

Anstatt Fehlermeldungen auszugeben, sollte das System Fehler bereits im Vorfeld erkennen und beheben. Wird zum Beispiel eine Seite der Website aufgerufen die nicht existiert, kann anstatt nur einer Meldung „Die Seite konnte nicht gefunden werden“, auf eine andere Seite mit ähnlichem Inhalt umgeleitet wer-den oder eine Möglichkeit zur alternativen Interaktion (Auswahl an Links zu an-deren Seiten) geboten werden.

6. Selbsterklärung anstatt Erinnerung

Der Nutzer sollte nichts lernen und nichts im Gedächtnis behalten müssen. Alle aktuell notwendigen Informationen sollten direkt erkenntlich sein. Zum Beispiel durch die Verwendung von Icons die für eine Widererkennungseffekt sorgen.

7. Flexibilität und Effizienz

Regelmäßige Nutzer brauchen die Möglichkeit, den Arbeitsablauf für sich an-passen zu können. Zum Beispiel kann man wiederkehrenden Nutzern die Möglichkeit bieten, gewisse Informationen auszublenden.

8. Ästhetisches und minimalistisches

Design Das System sollte immer nur anzeigen, was für die aktuelle Aufgabe nötig ist. Zum Beispiel können Inhalte übersichtlicher gestaltet werden, in dem sie in Abschnitte unterteilt werden.

9. Hilfe beim Erkennen, Diagnostizieren und Beheben von Fehlern.

Fehlermeldungen sollten klar verständlich ausgedrückt werden und so dem Nutzer die Möglichkeit zur Behebung liefern. Zum Beispiel sollte bei unvollstän-digem Ausfüllen eines Kontaktformulars genau darauf hingewiesen werden, wo etwas nicht ausgefüllt wurde, anstatt nur eine allgemeine Fehlermeldung über die Unvollständigkeit auszugeben.

10. Hilfe und Dokumentation

Optimal ist ein System, das keine Hilfestellung benötigt. Sollte jedoch eine Hil-festellung nötig sein, muss diese einfach zugänglich und verständlich dokumen-tiert sein. Dies kann zum Beispiel durch eine Seite, die FAQ (Fequently Asked Questions) genannt wird, umgesetzt werden. Auf der Seite werden dem Nutzer häufig gestellte Fragen oder Problemstellungen und deren Lösung erläutert.

 

Wechselwirkung Usability und User Experience (UX)

Die Voraussetzung für eine zufriedenstellende User Experience ist eine gut umgesetzte Usability. Eine gut umgesetzte Usability wird von den meisten Nutzern nicht bewusst wahrgenommen, eine schlechte hingegen schon und diese wirkt sich daraufhin negativ auf die User Experience aus.

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